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Der AvD baut eine neue Hauptverwaltung



Der Präsident des AvD Automobilclub von Deutschland e.V., Ludwig Fürst zu Löwenstein, hat am Freitag, 13. November 2015, auf dem Grundstück Goldsteinstraße 237 in Frankfurt-Niederrad den Grundstein für das neue Verwaltungsgebäude des Clubs gelegt. Der AvD baut am Standort Frankfurt zum zweiten Mal in seiner Geschichte, diesmal direkt an der Autobahn A 5.

„Die Grundsteinlegung symbolisiert die Zukunft des AvD“, erklärte Fürst Löwenstein den geladenen Gästen. Unter ihnen waren neben den Mitgliedern des Präsidiums des AvD e.V. dessen Ehrenpräsident, Rudolf Graf Schulenburg, Mitglieder des Hauptausschusses, der Generalsekretär und der Geschäftsführer sowie Mitarbeiter des AvD.


Heinz-Günter Lang, Mitglied des Vorstandes des Generalübernehmers Lang & Cie., lobte in Anwesenheit von Mitarbeitern der Baufirma Bilfinger die gute Zusammenarbeit mit dem AvD und zeigte sich zuversichtlich, den Bau im prognostizierten Zeitrahmen bis zum Jahreswechsel 2016/2017 errichten zu können.


Der Geschäftsführer der AvD Wirtschaftsdienst GmbH, Dr. Andreas Nowack, betonte das Zukunftsweisende des Neubaus und des mit ihm verbundenen Arbeitsumfeldes. Der AvD ist auch von seinem neuen Standort aus für seine Mitglieder und Kunden ein Partner, der den kommenden Herausforderungen flexibel begegnet.


Reinhard Dötzer, der Vorsitzende des Hauptausschusses, welcher die AvD Clubs repräsentiert, erinnerte an die Geschichte des AvD. Sie begann mit der Gründung 1899 in Berlin und setzte sich dort im 1905 bezogenen Clubhaus „Bleichröder Palais“ am Leipziger Platz fort. Dötzer betonte die besondere Beziehung des AvD zur Stadt Frankfurt am Main und wünschte dem AvD eine erfolgreiche Zukunft.

Frankfurt ist seit 1948 Sitz des AvD


Der AvD ist seit seiner Neugründung im Jahr 1948 in Frankfurt zu Hause. Erster AvD Nachkriegspräsident wurde Prof. Dr. Karl Geiler, vormals erster hessischer Ministerpräsident (1945 – 1946). Die Anfänge in einem Notquartier in der Arndtstraße 9 waren schwierig. Jeder Mitarbeiter und Besucher musste in den ersten Monaten Holz und Briketts zum Heizen mitbringen. Die beengten Räumlichkeiten wurden bald verlassen. In der Fürstenberger Straße erwarb der AvD ein Trümmergrundstück, auf dem sein erstes Clubhaus der Nachkriegszeit entstand.


Ab 1952 ist der AvD mit seinem Verkehrshilfsdienst auf der Straße präsent. Mit seinen DKW-Schnelllastern leisteten die AvD Pannenhelfer auf den Autobahnen Hilfe. Der Club engagierte sich im beginnenden Wirtschaftswunder auch für den Wiederaufbau der Verkehrsinfrastruktur. Das in der Fürstenberger Straße errichtete Clubheim erwies sich bald als zu klein. Ab Mitte der fünfziger Jahre nutzte der AvD das Palais der Familie von Rath in der Wiesenhüttenstraße 2 und baute es für seine Zwecke aus.


Die Entwicklung des Clubs von einer kleinen, gesellschaftlich und sportlich engagierten Gruppe zu einem Club für Jedermann bedingte weitere räumliche Erweiterungen. So wurde 1970 das von der Stadt Frankfurt angebotene Grundstück in der Bürostadt Niederrad bebaut – der Club war einer der Ersten, der sich dort niederließ. Inmitten einer sukzessive errichteten, schon damals hochmodernen Bürostadt wurde das dreistöckige „Weiße Haus“ in der Lyoner Straße 16 bezogen.


Die Aktivitäten und Aufgaben des Clubs nahmen deutlich zu. Die 70er Jahre waren auch für den AvD eine Ära des Aufbruchs. Unter dem legendären AvD Präsidenten Paul Alfons Fürst Metternich, der zwischen 1975 und 1985 auch Präsident der FIA war, wurde die Pannenhilfe mittels vergrößerter Pannenhilfsflotte und ausgebautem Service-Telefon deutlich erweitert. Nach 1989 stellten die Wende und die verstärkten internationalen Verflechtungen den AvD vor neue Herausforderungen, die bis zum heutigen Tage gemeistert werden.

Nach über vierzig Jahren ist das dreistöckige Gebäude in der Lyoner Straße 16 mittlerweile für einen zukunftsgerichteten Betrieb zu klein geworden. Der AvD will als zuverlässiger Partner die Mobilitätsbedürfnisse seiner Mitglieder und Kunden vor allem durch Unterstützung auf der Straße auch künftig optimal bedienen. Deshalb baut der AvD in der Bürostadt Niederrad neu, einem Standort, der aufgrund seiner guten Verkehrsanbindungen immer noch äußerst attraktiv ist. Die Entscheidung für das Grundstück Goldsteinstraße 237 fiel auch wegen seiner guten Lage zwischen Innenstadt und Flughafen.


Eingebettet war die Grundsteinlegung von Sitzungen des AvD Präsidiums und des wichtigsten AvD Gremiums. Der Hauptausschuss tagte seit seiner ersten Sitzung am 29. Mai 1952 schon zum 150. Mal.

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